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* Winterheckenzwiebel.
Frühestes, zartes Grün!
Eine stabile Quelle für zartes Vitamin-Grün im frühen Frühling. Bildet einen kleinen, zylindrischen Kopf mit röhrenförmigen Blättern, die in einen falschen Stängel übergehen. Bei regelmäßiger Ernte wachsen die Blätter den ganzen Sommer über nach. Wird für den guten Geschmack der Blätter und die Möglichkeit geschätzt, ohne großen Aufwand zwei Wochen früher als andere Gemüsearten vitaminreiche Produkte zu erhalten.
Anbaubedingungen.
Vor der Aussaat werden die Samen 12 Stunden lang in Wasser eingeweicht. Anschließend werden sie getrocknet und in einer Tiefe von 1,5-2 cm ausgesät. Die Aussaat wird mit Humus oder Torf gemulcht. Die Grün-Ernte beginnt im zweiten Jahr nach der Aussaat. An einem Standort werden sie 4-6 Jahre lang angebaut.
Aussaat: April-Juni.
Umpflanzen: Mai-Juli.
Ernte: April-Oktober.
Die Winterheckenzwiebel ist eine mehrjährige, stark verzweigte Pflanze. Äußerlich unterscheidet sich die Winterheckenzwiebel kaum von der Speisezwiebel, hat aber kräftigere röhrenförmige Blätter.
Echte Zwiebeln bildet die Winterheckenzwiebel nicht, stattdessen bildet sie einen verdickten falschen Stängel. Die Winterheckenzwiebel zeichnet sich durch eine hohe Winter- und Kältebeständigkeit aus und erfriert in der Regel nicht in strengen und schneearmen Wintern.
Die chemische Zusammensetzung der Winterheckenzwiebel hängt von der Sorte, dem Anbaugebiet und den Wetterbedingungen ab.
Die Blätter enthalten doppelt so viel Vitamin C wie die Blätter der Speisezwiebel. Dies ist besonders wichtig, da die Winterheckenzwiebel im frühen Frühjahr als Quelle für dieses Vitamin verwendet wird. Sie ist reich an Vitaminen der Gruppe B, PP, Carotin sowie Mineralsalzen, ätherischen Ölen und Phytonziden.
Die Winterheckenzwiebel wird in der chinesischen und tibetischen Medizin häufig als stärkendes Mittel sowie zur Behandlung von Fieber, Magen- und Hauterkrankungen eingesetzt.
Für einen hohen Ertrag an Blättern von guter Qualität sind kultivierte, hochfruchtbare und feuchte Böden erforderlich. Auf trockenen Sandböden schosst sie schnell und die Blätter werden rau. Am besten baut man die Winterheckenzwiebel an einem Standort mit einer leichten Neigung nach Süden an.
Vorkulturen sind Frühkartoffeln, Tomaten, Kohl, Blattgemüse. Organische Düngemittel werden unter die Vorkultur oder im Herbst beim Umgraben in einer Menge von 6-10 kg Humus oder Kompost pro Quadratmeter mit Zusatz von 20-25 g Superphosphat und 30-35 g Kaliumsalz eingebracht.
Die Winterheckenzwiebel wird durch Aussaat von Samen, Setzlingen und häufig durch vegetative Vermehrung durch Teilung der Büsche vermehrt und in Teilen der Grasnarbe gepflanzt. An einem Standort wächst sie 1-4 Jahre lang. Es ist nicht ratsam, die Pflanzen länger stehen zu lassen, da bereits im dritten Jahr der Ertrag sinkt, die Blätter rau werden und das Schossen früher erfolgt.
Bei einjährigem Anbau werden die Samen im frühen Frühjahr ausgesät und die Pflanzen im nächsten Frühjahr vollständig geerntet. Sie können im Sommer und vor dem Winter ausgesät werden. Bei Aussaat im Juni-Juli kann die einjährige Kultur im Mai-Juni des folgenden Jahres geerntet werden, bei Herbstaussaaten im Juli. Die zwei- und dreijährige Kultur der Winterheckenzwiebel wird zum Schneiden von Grün verwendet. Sie wird mehrmals geschnitten. Der letzte Schnitt sollte spätestens einen Monat vor Beginn der anhaltenden Kälte erfolgen, damit die Pflanzen nachwachsen und sich auf den Winter vorbereiten können. Frühe Schnitte schaden der Winterheckenzwiebel nicht. Nach dem Schneiden muss die Zwiebel gelockert, gegossen und gedüngt werden. Bei den Düngergaben im Frühjahr und Sommer sollten Stickstoffdünger überwiegen, im Herbst Phosphor-Kalium-Dünger. Gießen Sie nach Bedarf.

